Les Racines du Ciel

- Journaleinträge

Hier teilen wir mit Ihnen unsere schönsten Begegnungen, unsere aktuellen « Coups du Cœur » und unsere Zukunftsvisionen.

Das chinesische portrait von Nathalie & Christian

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Das chinesische portrait von Nathalie & Christian

In dieser Rubrik wollen wir Menschen zu Wort kommen lassen, die unsere Vision vom Leben, Schaffen und von der Umwelt teilen, seien es Partner, Mitarbeiter, Lieferanten, Freunde oder einfach nur Mitmenschen, die in den Wurzeln des Himmels , so wie wir, eine Lebensphilosphie gefunden haben.
Wir weihen diese Rubrik heute mit dem « chinesischen Portrait » der beiden Gründer der Wurzeln des Himmels ein.

WENN SIE EINE SAISON WÄREN ?

Christian : der Frühling.
Nathalie : Ich liebe den Frühling, die Natur erwacht zu einem neuen Leben. Ich erwarte immer ungeduldig die ersten Blütenknospen in meinem kleinen Garten.

WENN SIE EIN ORGANISCHE MATERIE WÄREN ?

Christian : das Wasser.
Nathalie : die Erde.

WENN SIE EINE DER FIGUREN DES BUCHES « DIE WURZELN DES HIMMELS » WÄREN ?

Christian : Ganz klar für mich, Morel.
Nathalie : Morel, das versteht sich von selbst ! Er ist der Schutzengel der Elefanten. Unermütlich erklärt er, warum man den Elefantenmassakern ein Ende setzen muss. Gerne würde ich auch die Bekanntschaft der Black Mambas in Südafrika machen. Das sind Gruppen von Frauen, die die Wilderei in der Naturreserve Balule bekämpfen. Sie sind auch wahre Schutzengel für die Tierwelt.

WENN SIE EIN MODELL DER DIESJÄHRIGEN KOLLEKTION WÄREN ?

Christian : Ein kleiner Pulli mit rundem Halsausschnitt.
Nathalie : Ein klassischer Pulli mit V-Ausschnitt, etwas für jeden Tag, denn das ist die Basis unseres Konzepts : sich bekleiden !

WENN SIE EIN BESONDERER MOMENT DES TAGES WÄREN ?

Christian : Das Frühstück, für mich ein Moment inneren Friedens.
Nathalie : Das Ende eines Arbeitstages, ich entspanne mich und lassen meine Gedanken schweifen…

WENN SIE EIN FOTO WÄREN ?

Christian : Ein Foto des Bauhaus von Dessau.
Nathalie : Ein Foto, das in Namibien von Gregory Colbert gemacht wurde. Dieses Foto ist bei mir zuhause und stellt einen Guepard und ein Kind dar.

WENN SIE EINE GUTE EIGENSCHAFT WÄREN ?

Christian : Nächstenliebe.
Nathalie : Empfindsamkeit. Das bereitet mir übrigens manchmal Probleme…

WENN SIE EIN LAND WÄREN ?

Christian : Ein Wunderland, in dem die ganze Menscheit zusammenlebt, so eine Art Babel.
Nathalie : Ich habe lange in Japan gelebt, und dieses Land ist zu meiner zweiten Heimat geworden, aber jetzt, in meiner zweiten Lebenshälfte würde ich eher Afrika nähern.

WENN SIE EIN TIER WÄREN ?

Christian : Ein Adler, eine Giraffe, ein Delfin, eine Katze.
Nathalie : Ein Elefant, eine Wildkatze, ein Affe, ein Rotkehlchen, ein Regenwurm… ich fühle mich allen verbunden…

WENN SIE EINE DEVISE WÄREN ?

Christian : Ich schliesse mich dem absurden Goethe-Traum an…
Nathalie : So wenig Spuren wie möglich hinterlassen.

Die unternehmen der textilindustrie engagieren sich.

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Die unternehmen der textilindustrie engagieren sich.

Mit der Rubrik « OFFENER BRIEF » wollen wir zeigen, daβ unser Engagement für die Umwelt, über unsere kleine Welt, die Bekleidung, weit herausgeht.

« Wiese statt Pestizide »* ist ein Aufruf gegen den Einsatz von Pestiziden.

Diese schaden dem Boden, töten viele Tiere und verursachen nachweislich Krebs.

Gerade beim konventionellen Baumwollanbau werden besonders viele Pestizide eingesetzt (25 % der in der Welt eingesetzten chemischen Pflanzenschutzmittel für 3 % der bearbeiteten Böden). Wir engagieren uns voll für die Umwelt, in unserem Fachbereich und auch persönlich und fordern Sie auf, diese Petition mit Ihrer Unterschrift zu unterstützen.

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enn man die Existenz von Mohnbienen, Ackerhummeln, Feldlerchen & Co verteidigen will, muss man bei sich selbst anfangen und kritisch sehen, wie man bekleidet ist, von Kopf bis Fuss ! Die Textilindustrie gehört zu den 5 grössten Umweltverschmutzern der Welt. Sie ist verantwortlich für rund 1,2 Milliarden Tonnen Treibhausgasausstoß pro Jahr, mehr als alle internationalen Flüge und die Meeresschifffahrt zusammen. Auf den Baumwollanbau entfallen 24 % der jährlich eingesetzten Pestizide. Konsumerismus und absurde Preiskriege führen dazu, dass heute eine Person 60 % mehr Kleidung kauft als vor 15 Jahren und sie nur halb solange trägt.

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Diese und andere Zahlen sind seit langem in der Fachbranche bekannt. Manche, noch zu wenige haben diese alarmierenden Zahlen und Dramen nicht abgewartet, um in den Bereichen Produktion, Fertigung, Vertrieb, Neuverwendung und Recycling verantwortlich zu handeln.
Wir bitten alle, die sich hier angesprochen fühlen, sich unserer Devise « Wiese statt Pestizide » anzuschliessen um den Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmittel zu verbieten.

Der brief an den elefanten von Romain Gary

Unser erster FOKUS ist einem wahren « Coup de Cœur » gewidmet. Der « Brief an den Elefanten » (Lettre à l’éléphant) von Romain Gary, der im März 1968 im Figaro Literaturmagazin veröffentlicht wurde, spricht uns aus dem Herzen. Mit diesem Brief fordert R.G. uns auf, unsere Kinderseele auferleben zu lassen und uns zu fragen, welche Rolle wir in unseren hypermaterialistischen Gesellschaften spielen … Gesellschaften, die alles zunichte machen, die Fauna, die Flora … und unseren eigenen Humanismus.
Das ist Literatur, zwischen Emotion und Klarsichtigkeit. Überzeugen Sie sich selbst, lesen Sie diesen fabelhaften Brief!